Jahreshauptversammlungen

vom Förderverein Bergbau- & Heimatmuseum Bad Grund e.V.


JHV-35 | Ohne Ehrenamt kein Bergbaumuseum

- Bad Grund, 03.2017 von (ps) -

JHV

Bad Grund (red) Zu Beginn der Jahreshauptversammlung hob Vorsitzender Volker Sturm die Bereitschaft des Vorstandes zum Erhalt des Bergbaumuseums „Schachtanlage Knesebeck“ hervor. Der hohe Stellenwert für die Bergstadt Bad Grund werde stets betont, sei das Bergbaumuseum doch Teil der Weltkulturerbe-Anerkennung Oberharzer Wasserwirtschaft.
Als Lichtblick zum Erhalt wurde die Übernahme der Trägerschaft durch die Stiftung Weltkulturerbe gesehen. Als schlagkräftige Einheit sollen die kleinen Harzer Bergbaumuseen Grube Samson, der 19-Lachter-Stollen, das Oberharzer Bergbaumuseum und die Schachtanlage Knesebeck neu aufgestellt werden.
„Wir warten ungeduldig auf die Entscheidungen“, so der 2. Vorsitzende Richard Laux. Nur bei finanzieller Unterstützung durch das Land Niedersachsen, die Kostenbeteiligung seitens der Kommunen und bei Einbindung von ehrenamtlichen Personal aus den Fördervereinen hätten die kleinen Bergbaumusen in Zukunft eine Überlebenschance.
In seinem Jahresbericht zeigte der Vorsitzende dann auch deutlich auf, dass der Betrieb des Bergbaumuseums im Wesentlichen von den vier Vorstandsmitgliedern geleistet werde. Sein Dank ging an Horst Draheim als „Gutem Geist des Bergbaumuseums“ an der Spitze, Regina Keinert als Organisatorin der Kinderprogramme und Kindergeburtstage [Info: Die Grubenlokomotive wurde technisch abgenommen und steht wieder zur Verfügung] und Richard Laux, auf dessen Hilfe und Fachwissen man nicht verzichten könne.
Eine besondere Erwähnung fand die Hilfe durch zwei Flüchtlinge, die dem Bergbauförderverein von der Gemeinde zugewiesen wurden. Moqhim Mohamedi aus Afghanistan und Ahram Masur aus dem Irak seien stets pünktlich und fleißig gewesen und hätten gute Arbeit bei den umfangreichen Tätigkeiten geleistet. Bedauerlich, doch verständlich, dass die Unterstützung durch einen Sprachkurs bis zum 1. April unterbrochen wurde.
Ein Flachgeschenk als besondere Anerkennung und Dank für die ehrenamtliche Arbeit erhielten die Vorstandsmitglieder von Holger Diener, dem Stellvertreter des Ortsbürgermeisters. Mit dem Hinweis „Ehrenamt ist unentbehrlich“ wurde vom KTV-Vorsitzenden Peter Schwinger für die gute Zusammenarbeit ebenfalls mit einem Flachgeschenk gedankt. Auch Bodo Probst, als Vorsitzender des Harzklubzweigvereins, dankte für die gute Zusammenarbeit. Und Gerd Hintze sagte als Vorsitzender Knappenverein Bad Grund und Umgebung die Teilnahme seiner Mitglieder an den Veranstaltungen des Bergbaufördervereins zu. In Uniform, um auf die Bergbautradition Bad Grunds hinzuweisen.

Neue Mitarbeiter

Mit großer Erleichterung nahmen die Vereinsmitglieder des Fördervereins die Zusage auf, dass die Gemeinde Bad Grund zum Erhalt des Bergbaumuseums auch in Zukunft finanziell beitragen werde.
Fachbereichsleiter Volker Höfert, zuständig für Kulturförderung, war in Vertretung für Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann anwesend, überbrachte nicht nur diese Zusage, sondern blickte für das TRAFO-Projekt, der Zusammenführung der kleinen Museen, hoffnungsvoll in die Zukunft.
Die anschließenden Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Volker Sturm, Stellvertreter Richard Laux, Kassenwart Horst Draheim, Schriftführerin Regina Keinert, Beisitzer Georg Heberle, Gerd Hintze und Rolf Benneckendorf. Kassenprüfer Peter Schwinger. red.


JHV-33 | „Wechsel an der Spitze!“

- Bad Grund, 04.2015 von (ps) -

JHV

Bad Grund (red) Für die Mitglieder des Bergbaufördervereins war es keine Überraschung, als der langjährige Vorsitzende Richard Laux zu Beginn der Jahreshauptversammlung (JHV) ankündigte, dass es seine letzte JHV als 1. Vorsitzender sei. Es hatte sich herumgesprochen, dass es nur einen „Wechsel an der Spitze“ geben werde. Das Amt des 1. Vorsitzenden wird künftig Volker Sturm wahrnehmen, mit Richard Laux als Stellvertreter. Unter dem Tagesordnungspunkt Wahlen wurde dieser Entscheidung der beiden Vorsitzenden einstimmig zugestimmt.
Ortsbürgermeister Manfred von Daak zeigte sich erfreut, dass das Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“ unter einer eingespielten Mannschaft ehrenamtlich weiter geführt werden könne, denn unter Leitung der Gemeinde sei das nicht möglich. Mit einem „Flachgeschenk“ aus Ortsratsmitteln wurde den Ehrenamtlichen dafür gedankt. Das Bergbaumuseum diene nicht nur dem Erhalt der Bergbautradition, sondern habe auch große Bedeutung für den Fremdenverkehr. Dieser Auffassung schloss sich Peter Schwinger als Vorsitzender des Kur- und Touristikvereins an und hob hervor, dass die „Schachtanlage Knesebeck“ letztendlich als Teil der „Oberharzer Wasserwirtschaft“ UNESCO-Weltkulturerbe sei, und die Werbung in diesem Rahmen verstärkt werden müsse.
Bürgermeister Harald Dietzmann dankte den Vorstandsmitgliedern für den Erhalt des Bergbaumuseums und überbrachte die Grüße des Direktors der Stiftung WeltKulturErbeHarz, Gerdhard Lenz M. A., der Unterstützung zugesagt habe. Für kleinere Museen soll ein Förderprogramm für deren Erhalt aufgelegt werden.
In seinem Jahresbericht konnte Richard Laux auf konstante Besucherzahlen verweisen, die jedoch zu wünschen übrig ließen, auch wenn die Ausstellung im „Atrium“ ebenfalls besucht werde. Erfreulich hingegen sei der Besuch des Schachtfestes und des Kulturabends gewesen. Und der Besuch der 5 Kinderprogramme und der 19 Kindergeburtstage habe wesentlich zu den Einnahmen beigetragen, ging dabei ein besonderer Dank für die Organisation an Regina Keinert, die sich erfreut zeigte, dass die Betreiber der Ferienanlage „Ochsenwiese“ ihre kleinen Gäste für einen Besuch begeistern, das sei allen Vermietern zur Nachahmung empfohlen.
Das Problem des zu geringen Führungspersonals sei nicht behoben, denn leider wäre niemand dem Aufruf gefolgt, sich zur Verfügung zu stellen, bedauerte Richard Laux. Interessierte Nicht-Bergleute seien willkommen, sie würden eingearbeitet.
Schatzmeister Horst Draheim zeigte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Ausgaben für Instandhaltungen auf, die ohne körperlichen Arbeitseinsatz nicht zu bewältigen gewesen wären. Für größere Sanierungen fehle das Geld, daher sei die Unterstützung über ein Förderprogramm mehr als willkommen. Nach dem Kassenbericht sprach Kassenprüfer Peter Lüthje nicht nur dem Schatzmeister seine Anerkennung aus, sondern dankte dem gesamten Vorstand für die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Von den Vereinsmitgliedern durch einstimmige Entlastung bestätigt.
Zum Abschluss meldete sich Gerd Hintze als Vorsitzender „Knappenverein Bad Grund und Umgebung“ zu Wort, dankte für die Spende für das Bergdankfest, das als gemeinsames Ziel beider Vereine dem Erhalt der Bergbautradition diene.

Die Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Volker Sturm, 2. Vorsitzender Richard Laux, Schatzmeister Horst Daheim, Schriftführerin Regina Keinert, Beisitzer Gerd Hintze und Georg Heberle und Kassenprüfer Peter Lüthje und Dieter Krohn.


JHV-31 | Besucherzahlen erfreulicherweise konstant

- Bad Grund, 04.2013 von (ps) -

Vorstand Förderverein

In seinem Jahresbericht stellte Vorsitzender Richard Laux den Dank an alle ehrenamtlich tätigen Mitglieder voran. Insbesondere Kassenwart Horst Draheim habe durch seine Vielseitigkeit wesentlich zum Erhalt und Betrieb es Bergbaumuseums beigetragen. Nur durch besonderer Angebote und gute Führungen könne eine ausreichende Besucherzahl erreicht werden. Erfreulicherweise seinen die Besucherzahlen konstant, so dass die Kosten für das Führungspersonal durch die Eintrittsgelder mehr als gedeckt seien.
Auch Ortsbürgermeister Manfred von Daak sah das ehrenamtliche Engagement als Grundlage für den Erhalt des Bergbaumuseums, das letztendlich mit dem Hydrokompressorturm die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“ erhalten habe. Eine besondere Werbewirksamkeit für den Fremdenverkehr des Kurortes! Die geringe finanzielle Absicherung durch die Gemeinde Bad Grund werde daher weiterhin gewährt werden.
Mit der Aufzählung der besonderen Veranstaltungen, wie Schachtfest, Kulturabend und Führung durch den oberen „Eichelberger Wasserlauf“ zeigte der Vorsitzende sich erfreut, dass diese nicht nur gut besucht, sondern oft „ausgebucht“ seien. Ein besonderes Highlight sei jedoch nach wie vor das von Schriftführerin Regina Keinert organisierte Kinderprogramm, bei Kindergeburtstagen sei es „der Renner“. Auch dem Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung konnte man das entnehmen, daher wird das Kinderprogramm noch ausgebaut.
Mit einem Vergleich zum Jahr 2011 zeigte Schatzmeister Horst Draheim die Beständigkeit zum Jahr 2012 in Ein- und Ausgaben auf und sah das als gutes Zeichen für 2013 – Das Vereinskonto war von den Kassenprüfern Peter Lüthje und Rolf Kistner geprüft worden. Ohne Beanstandungen, so dass Schatzmeister und Vorstand Entlastung erteilt werden konnte. Nicht ohne einen Dank für die gute Arbeit!

Die anschließenden Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Richard Laux, Stellvertreter Olaf Lothwesen, Schatzmeister Horst Draheim, Schriftführerin Regina Keinert, Beisitzer Volker Sturm, Georg Heberle und Gerd Hintze.


JHV-30 | „Ohne ehrenamtliche Leistungen kein Bergbaumuseum!“

- Bad Grund, 03.2012 von (ps) -

JHV

Bürgermeister Manfred von Daak hob in seinen Grußworten auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bergbaumuseum die gute Zusammenarbeit mit der Bergstadt als Träger der Einrichtung hervor. Die ehrenamtlichen Leistungen zum Erhalt und Betrieb des Bergbaumuseums könne man nicht hoch genug einschätzen. Sein Fazit. „Ohne Förderverein kein Bergbaumuseum!“
Der Vorsitzende des Kur- und Touristikvereins, Uwe Sommermeyer, lobte besonders die gute Zusammenarbeit bei Veranstaltungen und sah mit der Anerkennung der Oberharzer Wasserwirtschaft als UNESCO-Weltkulturerbe, in die das Bergbaumuseum eingeschlossen ist, die Webewirksamkeit für den Fremdenverkehr des Kurortes.
In Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Richard Laux, hatte zuvor der 2. Vorsitzende, Olaf Lothwesen, in seinem Jahresrückblick die umfangreichen ehrenamtlichen Arbeiten aufgezählt. Insbesondere die Arbeiten am Hydrokompressorturm und Baumfällarbeiten seien Schwerstarbeit gewesen. Eine neue Diesellok mit Waggons sei ebenfalls restauriert worden. Im Ergebnis könne man sich über eine Steigerung der Besucherzahlen freuen. Insbesondere durch den Besuch des Bergbaumuseum im Rahmen von Kindergeburtstagen.
Schriftführerin Regina Keinert bestätigte die Steigerung der Besucherzahlen und zeigte sich dabei erfreut über die gute Zusammenarbeit mit der Harzagentur. Durch deren Vermittlung hätten im vergangenen Jahr zahlreiche Schulklassen das Bergbaumuseum besucht. Unter Hinweis auf das Schachtfest am 12. Mai ab 14.00 Uhr und den Kulturabend am 14. Dezember ab 19.00 Uhr übergab Olaf Lothwesen das Wort an Schatzmeister Horst Draheim.
Dem Kassenbericht konnte man einen konstanten Kassenbestand entnehmen, wobei jeder Cent der Einnahmen für die Verbesserung des Bergbaumuseum verwandt worden sei, so der Schatzmeister. Das wurde von Kassenprüfer Peter Lüthje bestätigt, der aufgrund einer einwandfreien Kassenführung die Entlastung des gesamten Vorstandes beantragte. Nicht, ohne zuvor seinen Dank an den gesamtem Vorstand zum Ausdruck zu bringen. Und: „Vor allen im Bergbaumuseum ehrenamtlich Tätigen muss man den Hut ziehen!“
Zum Abschluss meldete sich Gerd Hintze als Vorsitzender des Knappenvereins Bad Grund und Umgebung zu Wort, dankte für die Spende für das Bergdankfest und verwies dabei auf die gemeinsamen Ziele beider Traditionsvereine. Mit dem gegenseitigen Besuch von Bergdankfest, Schachtfest und Kulturabend sei das zu unterstreichen.


JHV-29 | ...Kleine Grubenbahn weitere Attraktion

- Bad Grund, 03.2011 von (ps) -

JHV

“Die Wahrung der Bergbautradition wird durch ein beispielhaftes Miteinander des Fördervereins Bergbaumuseum und des Knappenvereins Bad Grund und Umgebung aufrecht erhalten“, lobte Bürgermeister Manfred von Daak in seinen Grußworten und hob dabei die ehrenamtliche Arbeit in beiden Vereinen hervor. Auch Gerd Hintze dankte als Vorsitzender des Knappenvereins für die gute Zusammenarbeit.
In seinem Jahresbericht freute sich Vorsitzender Richard Laux über die Steigerung der Besucher mit Harzcard, die das Bergbaumuseum „auf den Spuren der Bergleute“ erleben wollen und führte das auf die Anerkennung als Weltkulturerbe zurück. Insbesondere der neuerdings mit farbig wechselndem Licht angestrahlte Hydrokompressorturm bedeute eine gute Werbung; auch für den Fremdenverkehr.
Auf eine Neuerwerbung war Richard Laux besonders Stolz und zeigte sich sicher, damit eine Steigerung der Besucherzahlen zu erreichen. Eine kleine Grubenbahn wird künftig auf dem rund 200m langen Schienenweg ihre Runden über das Gelände des Bergbaumuseums drehen. Unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit hat Horst Draheim aufgewandt, um diese Grubenbahn in Betrieb nehmen zu können. Es ist eine besondere Attraktion für die von Regina Keinert gestalteten Kinderprogramme. Für diese Kinderprogramme bittet der Vorsitzende ehemalige Bergleute um Erzbrockenspenden.
Nach Hinweis auf das Schachtfest am 11. Juni und den Kulturabend am 25. November erfolgten die Neuwahlen: 1. Vorsitzender Richard Laux, Stellvertreter Olaf Lothwesen, Kassenwart Horst Draheim, Schriftführerin Regina Keinert, Beisitzer Georg Heberle, Gerd Hintze und Volker Sturm und Kassenprüfer Peter Lüthje und Rolf Kistner.
Abschließend wurde auf die dem Bergbaumuseum gehörende Ausstellung „Rohstoffquelle Harz“ im „Atrium“ aufmerksam gemacht, die in Zukunft der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden soll. Insbesondere bei Veranstaltungen wie dem Bergdankfest.

neue Grubenbahn

JHV-28 | Für die Zukunft gut aufgestellt!

- Bad Grund, 28.03.2010 von (ps) -

JHV

„Die Zukunft des Bergbaumuseums ist mit der Verlängerung des Vertrages zwischen Bergstadt und Förderverein gesichert!“, betonte Stadtdirektor Harald Dietzmann in seinen Grußworten und hob dabei die konstruktive Zusammenarbeit hervor. Als besondere Chance für die Zukunft sah der Stadtdirektor auch die Aufnahme des Oberharzer Wasserregals in das UNESCO Weltkulturerbe, denn mit dem Hydro­kom­pres­soren­turm sei das Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“ darin eingebunden.
Bürgermeister Manfred von Daak dankte insbesondere den Vorstandsmitgliedern für das ehrenamtliche Engagement, mit dem sie sich für den Erhalt der Bad Grunder Bergbautradition einsetzen und sah den Betrieb des Bergbaumuseums durch den Förderverein als Erfolgsmodell.
Vorsitzender Richard Laux sah den Erhalt des Bergbaumuseums insbesondere durch die Sanierung des Hydrokompressorenturmes gesichert und dankte dabei besonders Professor Dr. Reinhard Roseneck, der die Sanierung dieses einmaligen Montandenkmals möglich gemacht habe. Als Förderung für den Bad Grunder Fremdenverkehr sah der Vorsitzende das HöhlenErlebnisZentrum, mit dem nicht nur die Gästezahlen insgesamt, sondern auch die Besucherzahlen im Bergbaumuseum gesteigert wurden.
Die Werbung für das Bergbaumuseums sei nicht nur durch gute Angebote zu erreichen, sondern durch das Internet, die Aufnahme in die Liste der Harz-Card Angebote und rein optisch durch das farbige Anstrahlen des Hydrokompressorturmes: für das äußere Erscheinungsbild. Leider kann der Förderverein die Finanzmittel in Höhe von 15.000 € dafür nicht aufbringen. Es bleibt die Hoffnung auf Fördermittel. Die braunen Hinweisschilder auf das Höhlen-Erlebnis-Zentrum, Uhrenmuseum und Bergbaumuseum werden jedoch bis April an der Harzhochstraße angebracht, so die Zusage des Landkreises.
Im Rückblick auf die Veranstaltungen wie Museumstag, Schachtfest, Kulturabend, Tzscherperessen und Nordic-Walking-Touren sagte der Vorsitzende zu, diese auch weiterhin anzubieten. Insbesondere die Kindergeburtstage, die durch seine Stellvertreterin Regina Keinert angeboten werden, seien „der Renner“. Im vergangenen Jahr nahmen 348 Kinder und 84 Erwachsene daran teil. In diesem Zusammenhang dankte Regina Keinert August Bügling, Herbert Scholz und Uwe Sommermeyer für die Erzspenden, die als „Highlight“ der Kindergeburtstage sonst fehlen würden und warb um weitere Erzspenden.
Auf die angestrebte Fusion mit dem Knappenverein eingehend, bedauerte der Vorsitzende, dass diese nicht zustande gekommen sei, denn letztendlich hätten beide Vereine den Erhalt der Bergbautradition zum Ziel. Auch der Stadtdirektor sprach die Hoffnung aus, dass hier „nicht alle Türen zugeschlagen sind!“
Der anschließende Kassenbericht des Schatzwartes Horst Draheim fand die Zustimmung der Vereinsmitglieder und da auch die Kassenprüfer Peter Lüthje und Dieter Burow keine Beanstandungen gefunden hatten, erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Zum neuen zweiten Kassenprüfer wurde Olaf Lothwesen gewählt.
Mit dem Dank an alle ehrenamtlich Tätigen, insbesondere an Horst Draheim und die ehrenamtlichen Führungskräfte, die weit über das normale Maß hinaus Einsatz gezeigt hätten, schloss der Vorsitzende eine harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung mit Hinweis auf drei Veranstaltungen: Schachtfest am 1. Mai, Kulturabend am 3. Dezember und eine Fahrt zum „Schacht Konrad“, zu der Anmeldungen erforderlich seien.


JHV-27 | ...Richard Laux neuer Vorsitzender des Fördervereins

- Bad Grund, 03.2009 von (kip) -

JHV

Stellvertretender Vorsitzender Richard Laux eröffnete die 27. Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund im Oberharzer Hof. Sein besonderer Gruß galt dem Bürgermeister der Bergstadt und Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann sowie dem Vorsitzenden des KTV Uwe Sommermeyer. Sie sprachen Grußworte und dankten für die vom Verein geleistete Arbeit. Uwe Sommermeyer erklärte seinen Beitritt zum Förderverein. Richard Laux informierte die anwesenden Mitglieder und Gäste über das Rücktrittsschreiben des bisherigen Vorsitzenden Volker Sturm vom 11. Februar. Gesundheitliche Gründe waren es, die Volker Sturm zur Niederlegung seines Vorsitzes zwangen. Er steht auch für Führungen im Bergbaumuseum nicht mehr zur Verfügung. In einem weiteren Schreiben vom 20.März hofft Volker Sturm, dass er ab August dem Verein höchstwahrscheinlich als Kraft im Führungsbetrieb wieder zur Verfügung steht. Richard Laux dankt Volker Sturm für seine ehrenamtliche Tätigkeit und gute Zusammenarbeit. Er wünscht ihm alsbaldige Genesung.
In seinem Jahresbericht informiert der stellvertretende Vorsitzende über vier Sitzungen des Vorstandes, über das durchgeführte Schachtfest, über das Antragsverfahren Oberharzer Wasserregal mit dem Grundner Gefälle und über 21 durchgeführte Kinderveranstaltungen auf dem Museumsgelände. In 2008 war der Arbeitsschwerpunkt die Sanierung des Hydrokompressors (26 Tonnen Strahlgut mussten ordnungsgemäß beseitigt werden), Pflege des Geländes, Entrosten und Streichen des Förderturmgerüstes. Ausdrücklichen Dank sprach er Horst Draheim aus. Richard Laux dankte ehemaligen Bergleuten aus Bad Grund und Windhausen, die dem Bergbaumuseum Erzstücke zur Verfügung gestellt hatten. Er richtete in diesem Zusammenhang einen Appell an seine ehemaligen Kumpels, weitere Erzstücke dem Museum zu stiften.
2784 Erwachsene und 571 Besucher kamen in 2008 zu Veranstaltungen (Führungen) des Bergbaumuseums.
In 2009 plant der Förderverein, die Arbeiten zur Sanierung des Förderturmes abzuschließen.
Kassenwart Horst Draheim erstattete einen globalen Kassenbericht.
Dieter Burow und Peter Lüthje haben die Kasse geprüft. Peter Lüthje erstattete den Prüfungsbericht. Beanstandungen gab es keine, so dass er den Antrag auf Entlastung stellte. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet.
Unter der Wahlleitung wurde Richard Laux einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Nachfolge als stellvertretende Vorsitzende tritt seine Tochter Regine Keinert an, die zugleich Schriftführerin ist.
Sie teilte mit, dass ab April Gerd Hintze, stellvertretender Vorsitzender des Knappenvereins, für den Führungsbetrieb im Bergbaumuseum zur Verfügung steht.
Richard Laux schlug der Versammlung vor, zwei Beisitzer zu wählen, um so die Arbeit des Vorstandes auf breitere Schultern zu legen. Ziel letztlich sei, ein Zusammenschluss des Fördervereins mit dem Knappenverein. Entsprechende Gespräche wurden mit Gerd Hintze geführt, so der neue Vorsiteznde Richard Laux.
Nach Diskussion beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig, Georg Heberle und Gerd Hintze zu Beisitzern zu berufen.
Weiter wurde angeregt, im Schaukasten des Bergbaumuseums die neuen Plakate des HöhlenErlebnis Zentrums auszuhängen.


JHV-24 | Bisheriger Vorstand wiedergewählt

- Bad Grund, 03.2006 von (kip) -

JHV

Die satzungsgemäßen Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund, die im Oberharzer Hof stattfand. Unter der Wahlleitung von Bernhard Klingebiel wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Volker Sturm (Vorsitzender), Richard Laux (stellv. Vorsitzender), Regina Keinert (Schriftführerin) und Horst Draheim (Schatzmeister) en bloc einstimmig wiedergewählt.
Zuvor hatte der Vorsitzende das Jahr 2005 Revue passieren lassen und Jochen Hennig als Kassenprüfer bescheinigte eine ordnungsgemäße Kassenführung. Auf seinen Antrag wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Ausführlich wurde über die Finanzierung der Sanierung des Hydrokompressorenturms diskutiert. Diese Anlage ist in seiner Art einzigartig auf der Welt und sollte unbedingt der Nachwelt erhalten bleiben.


JHV-23 | Bergstadt kann Bergbaumuseum nicht fallen lassen!

- Bad Grund, 03.2005 von (kip) -

JHV

Vorsitzender Volker Sturm eröffnete die 23. Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund im „Oberharzer Hof“. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Jochen Hennig, Bürgermeister Helmut Roddewig und den anwesenden Ratsmitgliedern sowie Andreas Brandt von der Samtgemeindeverwaltung. In seinem Grußwort ging Bürgermeister Helmut Roddewig auf den auslaufenden Vertrag mit der Bergstadt ein und teilte mit, dass sich der Verein darum keine allzu großen Sorgen machen müsse. Auch die jährliche Förderung durch die Bergstadt sprach er in diesem Zusammenhang an.
Mit großem Applaus nahm der Vorsitzenden das vom Bürgermeister gespendete geistige Getränk entgegen, das im Rahmen der Arbeit des Fördervereins verwandt werden soll. Der Bürgermeister dankte für die verschiedenen Aktivitäten; insbesondere das Adventssingen mit dem MGV Badenhausen.
Die Schriftführerin Regina Keinert verlas das Protokoll über die Jahreshauptversammlung am 7. Mai 2004. Vorsitzender Volker Sturm ließ das Jahr 2004 Revue passieren. Er erinnerte an das Schachtfest, an den Kulturabend mit dem MGV Badenhausen unter der Leitung von Walter Fuchs und den Vorträgen der Künstler Andreas Ravens und Zellmann. In 2004 wurde der Streckenausbau fortgesetzt (Nachbildung der 19. Sohle des EBG Grund), Aufbau des Förderkorbs des Achenbachschacht und des Druckluft-Haspels. Nicht unerwähnt ließ er die ehrenamtliche Arbeit eines örtlichen Tischlerbetriebs sowie der ehrenamtlichen Helfer Georg Heberle und Rolf Benneckendorf sowie von Klaus Lustig, der mit einer weiteren Spende diese Aktivitäten unterstützte. Volker Sturm dankte für die von ehemaligen Bergkameraden und von einigen von ortsfremder Firmen gewährten Spenden. Er freue sich darauf, wenn weitere Sachspenden dem Verein überreicht werden. Aufgeschlossen sei der Verein über jede Spende, die mit dem einstigen Bergbau in Bad Grund in Zusammenhang stehe. Einen breiten Raum seines Berichtes zu der ablehnten Hinweisbeschilderung an der B 242 nahm die anschließende Diskussion ein. Verkannt werde die Besonderheit des örtlichen Bergbaumuseums mit dem Hydrokompressorturm. Deshalb wurde der Vorstand aufgefordert, erneut energisch tätig zu werden, damit an der B 242 eine Beschilderung erfolge.
In seinem umfassenden Kassenbericht ging Kassenwart Horst Draheim auf die Arbeit auf dem Gelände des Bergbaumuseums ein. Über die mit Winfried Kippenberg durchgeführte Kassenprüfung informierte Jochen Hennig. Er bescheinigte dem Kassenwart eine einwandfreie Kassenführung. Auf seinen Antrag wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Für den satzungsmäßig ausscheidenden Kassenprüfer Winfried Kippenberg wurde Georg Heberle einstimmig als neuer Kassenprüfer gewählt.
Ausführlich wurde die Bedeutung, die Sanierung und die Finanzierung des unter Denkmalschutz stehenden Hydrokompressorturms diskutiert. Der Vorstand wurde mit weiteren Aufgaben beauftragt.
Mit der Aussage des Bürgermeisters Helmut Roddewig, die Bergstadt werde das Bergbaumuseum nicht fallen lassen, schloss Vorsitzender Volker Sturm die Versammlung.


JHV-22 | Mit Entwicklung zufrieden

- Bad Grund, 03.2004 von (kip) -

JHV

Vorsitzender Volker Sturm eröffnete die diesjährige Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund e.V. im Hotel „Deutsches Haus“. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Joachim Hennig, dem stellvertretenden Bürgermeistern Laux und Schwinger sowie Andreas Brandt von der Samtgemeindeverwaltung Bad Grund. Die Begrüßung des verdienten Ehrenvorsitzenden Hennig wurde mit großem Beifall begleitet.
Stellvertretender Bürgermeister Richard Laux überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung. Ausdrücklich dankte er für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Seine Dankesworte wurden ebenfalls mit Beifall zur Kenntnis genommen. Umfassend informierte er über das geplante Höhleninformationszentrum Harz. Die Empfehlung des Kreisfinanzausschusses 500.000 Euro zu diesem Projekt beizusteuern sein, dürfte richtungsweisend sein. Das Projekt soll bis 2006 verwirklicht werden und dürfte nicht nur für Bad Grund sondern für die Region von großer Bedeutung sein.
In diesem Zusammenhang berichtete der Vorsitzende über die positiven Gespräche mit Dr. Flindt vom Landkreis Osterode am Harz, die auf eine gute Zusammenarbeit hoffen lassen. Der Förderverein werde entsprechende Anstrengungen unternehmen.

JHV

Das von der Schriftführerin Regina Keinert erstellte und verlesene Protokoll über die Jahreshauptversammlung 2003 wurde mit großem Beifall aufgenommen. Sie berichtete, dass 47 Mal das Kinderprogramm in 2003 angenommen wurde.
In seinem Jahresbericht ging Vorsitzender Volker Sturm ein auf das gelungene Schachtfest, auf den hervorragend gelungenen „Kulturabend auf dem Knesebeck“ mit dem MGV Badenhausen und den Interpreten Dr. Buschau und Karl Ravens ein. Der Kulturabend hat sich inzwischen zum Highlight im Veranstaltungsreigen auf Schacht Knesebeck entwickelt. Sturm berichtete über verschiedene Spenden, die er im Detail benannte. Besonders dankte er dem Ehrenvorsitzenden Joachim Hennig für seine Sachspenden. So konnte im Museum eine „Häckel-Parade“ geschaffen werden. Die Mitteilung, dass Joachim Hennig ein Teil des Seiles von Bergrat Albert gestiftet habe, wurde mit langanhaltendem Beifall aufgenommen.
Volker Sturm berichtete weiter über verschiedene Sachspenden von Privatpersonen und Firmen. So konnten zwei Vitrinen mit Uniformen und Erzbrocken neu eingerichtet werden. Der Vorsitzender informierte weiter, dass die Baugenehmigung für weitere Bauvorhaben erteilt worden sei, so dass weitere Ausbauarbeiten erfolgen und damit eine weitere Attraktion geschaffen werden kann. Der Hydrokompressorenturm sei nach wie vor das Sorgenkind. Er muss dringend saniert werden. Mit Prof. Roseneck mit der Denkmalspflege sind daher Gespräche wegen der Unterhaltung aufgenommen worden. Im Interesse der Erhaltung dieses besonderen bergbaulichen Denkmals hat seine Tochter einen namhaften Betrag gespendet, damit dieser Turm, das „Wahrzeichen des Bergbaumuseums Schachtanlage Knesebeck“ erhalten bleibt. Spontan sprach sich die Mitgliederversammlung dafür aus, ein besonderes Spendenkonto dafür einzurichten.
Am Kinderprogramm des Bergbaumuseums „Schachtanlage Knesebeck“ nahmen 412 Kinder teil und 3.228 Besucher kamen, um die Exponate des Bergbaumuseums zu besichtigen. Sein Bericht wurde mit langanhaltendem Beifall aufgenommen. Schatzmeister Horst Draheim legte den Kassenbestand offen und berichtete über höhere und notwendige Einnahmen aus dem Kinderprogramm sowie aus dem Kioskbetrieb, vom erfolgreich verlaufenen Museumstag und über eingegangene Spenden.

Winfried Kippenberg berichtete über die mit Bernhard Klingebiel durchgeführte Kassenprüfung. Er bescheinigte dem Schatzmeister eine einwandfreie Kassenführung und eine übersichtliche, ordnungsgemäße Buchführung.
Gleichzeitig dankte Kippenberg dem Vorstand und allen ehrenamtlichen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. In diesem Zusammenhang macht er als Gründungsmitglied deutlich, dass es ohne den Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund kein Bergbaumuseum gäbe. Auf seinen Antrag wurde dem Vorstand erwartungsgemäß einstimmig Entlastung erteilt.
Unter der Wahlleitung von Bernhard Klingebiel wurde Volker Sturm zum Vorsitzenden einstimmig wiedergewählt. Der langjährige stellvertretende Vorsitzende Dr. med. Andreas Schreier stand zu einer Wiederwahl nicht zur Verfügung. Entsprechend seines ausdrücklichen Wunsches dankte der Vorsitzende ihm für seine ehrenamtliche Arbeit mit einem kräftigen Händedruck und einem aufrichtigen Glückauf. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Richard Laux, der schon heute stets mit Rat und mehr mit Tat auf dem Museum in verschiedenen Funktionen eintritt. Kassenwart Horst Draheim und Schriftführerin Regina Keinert wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Zu Kassenprüfern wurden Joachim Hennig und Winfried Kippenberg einstimmig gewählt.

JHV

Unter „Verschiedenes“ wurde die Finanzierung des laufenden Betriebes erörtert. Andreas Brandt von der Samtgemeindeverwaltung regte den Einsatz der BISS und von Sozialhilfeempfängern an. Auch die Frage des Internetauftrittes und einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Iberger Tropfsteinhöhle wurden mit dem Tenor erörtert, dass der Vorstand sich dieser Anregungen annehmen solle. Regina Keinert informierte über weitere Sachspenden, während Andreas Sudhoff anregte, den Inhalt dieser Diskussion über Spendenkonto und Entgegennahme von Sachspenden zu informieren. Zentrales Thema war jedoch die zwingende Notwendigkeit der Sanierung des Hydrokompressorenturmes. Mit Fragen zum Museumsverbund endete die Jahreshauptversammlung mit einem herzlichen Glückauf.