| Sanierungsarbeiten
am Hydro-Turm abgeschlossen |
 
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Bad
Grund, Mai 08 (kip) Die
im Spätsommer letzten Jahres begonnenen Sanierungsarbeiten am 47 Meter
hohen Hydro-Kompressorturm auf dem Gelände des Bergbaumuseums „Schachtanlage
Knesebeck“ sind unfallfrei abgeschlossen. In Anwesenheit des Auftraggebers
der Sanierungsarbeiten Vorsitzender Volker Sturm vom Förderverein
Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund, Stadtdirektor Harald Dietzmann und
Andreas Brandt von der Samtgemeindeverwaltung Bad Grund, der die Baumaßnahme
verwaltungsmäßig betreut, wurden die Arbeiten abgenommen. Sie,
Prof. Rainer Hempel und Dipl.-Ing. Petra Simons vom Ing.-Büro für
Bauwesen, Tragwerksplanung, Sicherung und Sanierung historischer Bauten.
Köln/Braunschweig, nahmen mit den beauftragten Firmen die durchgeführten
Sanierungsarbeiten ab. Aus diesem Anlass wurde das Gerüst noch einmal
bestiegen, um in schwindelnder Höhe die durchgeführten Arbeiten
in Augenschein zu nehmen. Nahezu mängelfrei waren die vorgenommenen
Sanierungsarbeiten. |
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Bei
einem gemeinsamen Imbiss in der Kaue des Bergbaumuseums wurden die Planung,
Kalkulation und Finanzierung gewürdigt. In Abwesenheit dankte der
Stadtdirektor Prof. Roseneck für seine hilfreiche Unterstützung
und für seine Hilfe bei Durchsetzung der angestrebten Finanzierung.
Ohne seine Unterstützung wäre die Sanierung nicht verwirklicht.
Hilmar
Saal, Kreiensen, berichtete, dass rund eine Tonne grau-grüne Farbe
auf das Stahlgerüst des Hydro-Kompressorturmes aufgetragen wurde und
dass für das Entfernen des Rostes und der alten Farbe rund 30 Tonnen
Strahlmittel verwandt wurden. Er und die anderen Firmenvertreter dankten
für die angenehme Zusammenarbeit. Es war zwar mit widrigen Witterungsverhältnissen
zu kämpfen. Insgesamt gesehen wurde die Maßnahme fristgerecht
abgewickelt.
Die
Bauleiterin Dipl.-Ing. Petra Simons und Verwaltungsangestellter Andreas
Brandt erklärten, dass der Kostenrahmen und damit die Finanzierung
nahezu „Euro-genau“ eingehalten wurde. Insgesamt kostete die Sanierung
des 47 Meter hohen Hydro-Turmes, der in dieser Bauweise auf der Welt wohl
einmalig ist, 300.000 Euro. Sie dankten den beteiligten Firmen sowie Volker
Sturm und Horst Draheim vom Förderverein für die angenehme Zusammenarbeit.
Nachdem die Arbeiten abgenommen worden sind, wird das Gerüst entfernt
und dann wird der Hydro-Turm, auch Zeigefinger Gottes im Volksmund genannt,
im neuen Outfit „erstrahlen“. |
 
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| Das Foto links zeigt
Betriebsleiter Horst Leppich von der Firma BM Bippender Metallbau, Volker
Sturm, Petra Simons, Prof. Hempel, Hilmar Saal von der Malerfirma Saal
in Kreiensen-Greene, Stadtdirektor Harald Dietzmann und Verwaltungsangestellter
Andreas Brandt. |
 
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 21-Mai
2001
Offizielle Bauabnahme
des sanierten Hydrokompressorturms
Einzigartiges
Baudenkmal in Europa |
 Bad
Grund (sab). Experten sind sich einig: Der Hydrokompressorturm
auf dem Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck ist in Europa, wenn nicht
sogar auf der ganzen Welt, einzigartig. Die Sanierung des Industriedenkmals
war dringend notwendig geworden, denn der Gitterturm war „in die Jahre
gekommen“. Stahlträger waren marode, und vor allen Dingen war ein
neuer Schutzanstrich notwendig.
Im
Oktober 2007 wurde mit den Arbeiten begonnen, am vergangenen Montag erfolgte
die offizielle Bauabnahme.
Die
Bergstadt Bad Grund als Auftraggeber war durch ihren Stadtdirektor Harald
Dietzmann vertreten. Professor Dr. Rainer Hempel und die Bauleiterin Diplom
Ingenieurin Petra Simons sowie Volker Sturm, Vorsitzender des Fördervereins
Bergbaumuseum und Heimatmuseum, bestiegen den rund 45 Meter hohen Turm
und nahmen die Arbeiten „unter die Lupe“. Es fanden sich kaum Mängel,
so dass das Abnahmeprotokoll an Ort und Stelle unterzeichnet werden konnte.
Damit wurde den Aufragnehmern bestätigt, gute Arbeit geleistet zu
haben.
Im
anschließenden Resümee wurde festgestellt, dass die Sanierungsarbeiten
zur vollen Zufriedenheit abgelaufen seien. „Punktgenau“ sei der Kostenrahmen
von rund 300.000 Euro eingehalten worden, bestätigte Harald Dietzmann.
Schlechtes Wetter habe die Arbeiten erschwert, stellte Hilmar Saal fest.
Der Turm war zwar mit Planen ummantelt, trotzdem seien die Sandstrahl-
und anschließenden Anstricharbeiten nicht einfach gewesen, betonte
er. Lob ging an den entschuldigten Professor Roseneck, ohne dessen unermüdlichen
Einsatz es nicht möglich gewesen wäre, das Industriedenkmal zu
erhalten und dafür Kulturmittel zu beschaffen. Erinnert wurde daran,
dass die Stadt nur einen verschwindend kleinen Beitrag dazu leisten konnte.
Der
Turm wird in Kürze von seiner Umhüllung „befreit“. Dann wird
auch zu sehen sein, wo die rund 1,4 Tonnen grau-grünliche Anstrichfarbe
geblieben ist, mit denen auch einige Tonnen neue Stahlträger angestrichen
worden sind. Professor Roseneck hofft übrigens, dass der einzigartige
Hydrokompressorturm im Rahmen der Montangeschichte des Harzes zusammen
mit dem Rammelsberg Goslar als Weltkulturerbe anerkannt wird. |
| ...Sturm „Emma“
wütete |
 Bad
Grund, März 08 (kip) Im letzten Jahr wütete
Orkan „Kyrill“ in der hiesigen Region uns richtete großen Schaden
an. In diesem Jahr pfiff der Sturm „Emma“ über die Harzer Berge. Der
Schaden war nicht so groß wie im letzten Jahr. Die Planen, die den
Hydrokompressorturm während der Sanierungsarbeiten einhüllen,
wurden losgerissen. So mussten die Planen im oberen Bereich des Turmes
gänzlich abgenommen werden, um noch größeren Schaden abzuwenden.
Das Foto zeigt die aufgerissene Plane des Hydrokompressors. |
| ...08.
Okt. 07: Feierstunde zum offiziellen
Baubeginn |
 Der
Hydrokompressorenturm auf dem Gelände des Bergbaumuseums „Schachtanlage
Knesebeck“ muss dringend restauriert werden. Nachdem eine umfangreiche
Bestandsaufnahme im Jahre 2005 erfolgte, schlossen sich schwierige Finanzierungs-
verhandlungen an. Jüngst wurden die notwendigen Fördermittel
des Bundes und des Landes Niedersachsen bewilligt, so dass mit den Arbeiten
begonnen werden konnte.
Zunächst
wurde der 47 Meter hohe Hydrokompressorenturm eingerüstet und das
Gerüst mit Planen wegen der Sandstrahlarbeiten eingehüllt.
In
einer kleinen Feierstunde zum offiziellen Baubeginn der Restaurierungsarbeiten
in der Kaue des Bergbaumuseums „Schachtanlage Knesebeck“ begrüßte
Bürgermeister Manfred von Daak den Konservator Prof. Dr. Roseneck,
Braunschweig, Baudirektor Jentzsch, Landkreis Osterode, Prof. Dr.-Ing.
Rainer Hempel vom beauftragten Ing.-Büro für Bauwesen, Sicherung
und Sanierung historischer Bauten in Braunschweig und Köln, die Ratsmitglieder
der Bergstadt Bad Grund sowie einige Vertreter des Fördervereins Bergbau-
und Heimatmuseum Bad Grund. Der Bürgermeister erinnerte daran: „Heute
sei ein besonders guter Tag für das Bergbaumuseum und für Bad
Grund. Offiziell wird mit Restaurierungsarbeiten am Hydrokompressorenturm
des ehem. Schachtes Knesebeck in der ältesten der sieben Oberharzer
Bergstädte begonnen.“ Manfred von Daak ging kurz auf die Förderung
durch Bund und Land ein. Für die Arbeiten ist ein enger Zeitplan gesetzt.
Er vertraue auf die beauftragten Firmen, dass dieser Zeitplan eingehalten
wird und wünschte allen mit den Arbeiten Betrauten guten Erfolg.
 Baudirektor
Günter Jentzsch überbrachte die Grüße des Landrats
und des Landkreises Osterode. Auch er wünschte dem Bauvorhaben einen
guten Verlauf.
Prof.
Dr. Roseneck ging auf die besondere Bedeutung des Hydrokompressorenturmes
ein. Es ist ein besonderes Denkmal der Montanindustrie. Schwierig waren
die Finanzierungsverhandlungen. Das zu restaurierende Industriedenkmal
ist ein Objekt von allerhöchster Bedeutung. Der Hydrokompressorenturm
ist im nationalen Rahmen eines der bedeutenden Kulturdenkmäler Deutschlands.
Die Sonderheit dieses technischen Denkmals ist, dass mit dieser über-
und untertägigen Anlage früher einmal Druckluft erzeugt wurde.
Es ist der einzige in Europa erhaltene Turm dieser Art.
Prof.
Dr. Roseneck erinnerte an die seinerzeitigen Gespräche mit dem ersten
Vorsitzenden des Fördervereins Joachim Hennig. Ohne diesen Förderverein
gäbe es heute kein Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“. Darin
waren sich alle einig.
 Vorsitzender
Volker Sturm dankte in seinem Grußwort seinem Vorgänger im Vorsitz
des Bergbaumuseums Joachim Hennig und Bernhard Klingebiel für die
geleistete Arbeit. Er habe seit 1992 den Vorsitz schon wieder inne. Auch
richtete er herzliche Dankesworte an Prof. Dr. Roseneck. „Man sei voller
Zuversicht, dass der Turm wieder im neuen Glanz erstrahlt“.
Prof.
Dr.-Ing. Rainer Hempel erinnerte an die Sanierung der Radstube Anfang der
90er Jahre. Damals hatte er schon den Turm befahren und auf die notwendigen
Restaurierungsarbeiten hingewiesen. Sein Dank ging an Prof. Dr. Roseneck,
der ebenfalls die Notwendigkeit gesehen habe und das Vorhaben tatkräftig
unterstützt habe und noch unterstützt.
Kurz
ging Prof. Dr.-Ing. Hempel auf die Arbeiten ein, die ausgeführt werden
müssen. Einzelne Stäbe des Turmes müssen ausgewechselt werden,
bevor nach den Sandstrahlarbeiten eine dreifache Beschichtung des Metallturmes
vorgenommen wird. Auch werde die Treppe im Turm wieder hergerichtet, weil
nach seiner Erkenntnis der Turm einmal jährlich befahren werden muss.
Bei
einer wohltuenden und angenehmen Wärme, die der angeheizte alte Hohenzollern-Ofen
in der Kaue abgab, blieben die Ratsvertreter mit ihren Gästen und
den anwesenden Mitgliedern des Fördervereins Bergbaumuseum noch einige
Zeit im Gespräch zusammen, um die vorgesehenen Arbeiten und den Bauablauf
zu besprechen.
Die
Fotos sind während der Zusammenkunft „offizieller Beginn der Restaurierungsarbeiten“
des Hydrokompressorenturmes entstanden. |
| ...Sept.
07: Vorarbeiten zur Sanierung des Hydrokompressors
gehen zügig voran |
 Der
Zahn der Zeit nagt auch an den alten Gebäuden und Einrichtungen auf
dem Gelände des Bergbaumuseums „Schachtanlage Knesebeck“ in Bad Grund.
Nach einer gründlichen Bestandsaufnahme im Jahre 2005 und einer schwierigen
Finanzierungsphase sind nunmehr die notwendigen Finanzierungsmittel aus
verschiedenen Finanztöpfen bewilligt, so dass die mit rund 300.000
Euro veranschlagte Sanierungsmaßnahme finanziert ist.
Jüngst
haben mit der Aufstellung des Gerüstes die Vorarbeiten zur Sanierung
des 47 Meter hohen Hydrokompressorturmes begonnen.
In
diesen Tagen wurde der Turm verhüllt, so dass die Frage auftaucht,
ob das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude nach Bad Grund geeilt
war, um nach Bern, Chicago und Berlin ein weiteres Gebäude zu verhüllen.
Die Verhüllung des Turmes ist erforderlich, um die notwendigen Sandstrahlarbeiten
ausführen zu können. Erst nach den Sandstrahlarbeiten können
die Anstricharbeiten des Hydrokompressorturmes ausgeführt werden.
Die
Fotos zeigen den eingerüsteten und eingehüllten Hydrokompressorturm
auf dem Gelände des Bergbaumuseums „Schachtanlage Knesebeck“. |
| ...Sept.
07: Arbeiten zur Sanierung des Hydrokompressors haben begonnen |
 Mit
der Einrüstung des Hydrokompressors auf dem Gelände „Schachtanlage
Knesebeck“ des Bergbaumuseums Bad Grund haben die Arbeiten zur Sanierung
des Hydrokompressors begonnen. Die Sanierung des Turmes war notwendig geworden.
Umfangreiche Bestandsaufnahmen zur Begutachtung der Standfestigkeit waren
den zähen Verhandlungen der Finanzierung vorausgegangen. Mit finanziellen
Anteilen der Bergstadt und des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum
konnten namhafte Förderungsmittel locker gemacht werden, ohne die
eine Durchführung der Sanierungsarbeiten nicht möglich wäre.
Der Hydrokompressorturm
ist in seiner Ausführung einmalig auf der Welt und erinnert an einen
blühenden Bergbau in unserer Region.
Das
Foto zeigt die Einrüstarbeiten des Hydrokompressor-Turmes. |
| ...Sept.
07: Hydrokompressor des Museums „Schachtanlage Knesebeck“ wird restauriert |
 Die
Schachtanlage Knesebeck wurde schon vor Schließung des Erzbergwerks
Grund am 31. März 1992 nur noch zum Teil für bergbauliche Zwecke
genutzt. Sie wurde daher nach und nach zu einem Bergbaumuseum umgestaltet.
Die vorhandenen Gebäude wurden für museale Zwecke hergerichtet
und mit der Schließung wurden dann weitere Räumlichkeiten einer
musealen Nutzung zugeführt. Das Freigelände wurde seit dem stärker
für Ausstellungszwecke genutzt und ein Stollen wurde für einen
unterirdischen Rundgang aufgefahren.
Von
Zeit müssen die einstigen bergbaulichen Anlagen restauriert werden.
So steht seit geraumer Zeit die Sanierung des Hydrokompressors an. Bisher
scheiterten diese kostenaufwändigen Arbeiten an der Finanzierung.
Nachdem diese Hürde genommen wurde, sind inzwischen die Arbeiten vergeben,
so dass wohl in Kürze mit den Sanierungsarbeiten am Hydrokompressorturm
beginnen. Die Arbeiten werden etwa 300.000 Euro kosten, die überwiegen
aus Bundesmittel und Mittel der Denkmalspflege finanziert werden.
Das
Foto zeigt den Hydrokompressor auf dem Gelände des Bergbaumuseums
„Schachtanlage Knesebeck“. |
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