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Kulturabend
2010 - Zauber der Musik
Bad
Grund (Sab) Es war der 11. Kulturabend auf dem Knesebeck. Trotz der
Kälte hörten in der Kompressorenhalle der Schachtanlage Knesebeck
zahlreiche Gäste den Darbietungen des Männerchores und der Künstler
aus dem Oberharz zu. Richard Laux, Vorsitzender des Fördervereins
Bergbau und Heimatgeschichte begrüßte einige Ehrengäste,
darunter den Bürgermeister der Bergstadt Bad Grund, Manfred von Daak,
den Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann mit Gattin, den Vorsitzenden
des KTV Uwe Sommermeyer und seinen Stellvertreter Karl Hermann Rotte, Ratsherrn
Schwinger, und besonders den Chef der Harzenergie Dr. Hjalmar Schmidt.
An ihn gingen besondere Dankesworte. Der rd. 47m hohe Turm auf der Schachtanlage
Knesebeck, der seit einigen Wochen zum Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft
gehört, erstrahlt seit einigen Tagen im Lichterglanz und wird effektvoll
in Szene gesetzt. Die Harz-Energie, so Richard Laux und Manfred von Daak,
haben in Zusammenarbeit mit der Bergstadt und der Samtgemeinde für
eine hervorragende Illumination des Hydrokompressorenturms gesorgt. Ein
herzliches Dankeschön war dafür zu hören. Die Lichttechnik,
so Dr. Schmidt, sei eine Herausforderung gewesen, die aber bestens gelöst
wurde. Der beleuchtete Turm sei nun ein wahrer „Leuchtturm“ in Bad Grund.
Als
„leuchtend“ erwies sich dann auch das, was der MGV Badenhausen unter der
Leitung von Swetlana Gauks bot. Die 21 Sänger zogen alle Register
ihres Könnens. „Zauber der Musik“, mit diesem Lied wurden die Gäste
in das weitere Programm eingestimmt. Swetlana Gauks und „ihre Männer“
wagten mit dem Lied „Kosakenritt“ einen Ausflug in die endlosen Weiten
Russlands. Eine bunte Mischung von Chorliedern war im I. Block zu hören.
Und
dann kam er, August Ey, alias Dr. Buschau aus Clausthal-Zellerfeld. Er
erinnerte daran, das „Augst Ey“ in diesem Jahr seinen „200-jährigen
Geburtstag feiern konnte. „Er lebe hoch“, so die lautstarken Rufen nach
dem ehemaligen König aus Hannover, der Grund bestens kannte. Bergführer
Andreas Ravens ließ „Internes“ aus dem früheren Leben in der
Bergstadt hören und erinnerte dabei an die zahlreichen Besuche des
Dichters Wilhelm Raabe im Harz und in Grund. Auch im 2. Teil der Rezitationen
ging es um „Harzerisches“, so zum Beispiel um die traurige Geschichte,
die sich in Buntenbock ereignete bei der ein Pferd sein Leben lassen musste.
Erzählungen, denen aufmerksam zugehört wurde und für die
es viel Beifall gab. Beifall gab es auch zu den weiteren Chorsätzen,
die teilweise zum Nachdenken anregten. Eine Volksweise aus dem Erzgebirge
gehörte dazu. Mit viel Begeisterung wurde das lustige Lied vom „schönen
Mädchen aus Sachsen“ aufgenommen. Dieses Lied entwickelt sich, so
einige Badenhäuserinnen, immer mehr zum „Spitzenreiter“. Natürlich
war auch der derzeitige Spitzenreiter, nämlich das Lied vom armen
Bajazzo, als Zugabe zu hören. Eindrucksvoll dann auch das vierstimmig
gesungene Lied „Stille Nacht“. Nicht vergessen wurde dem Gastgeber mit
dem Lied „Glück Auf, der Steiger kommt“, zu danken. „Wieder einmal
ein schöner Abend“, so das Resümee zahlreicher Gäste.
Foto
(Sablotny): Der MGV Badenhausen unter der Leitung von Swetlana Gauks begeisterte.
Als Dank und zur Erinnerung erhielten Dr. Buschau und Andras Ravens ein
großes Bild vom 10-jährigen Jubiläum. Die Gäste hörten
aufmerksam zu. Ihnen gefiel auch das Beiprogramm.         
Kulturabend
auf dem Knesebeck
–
MGV, August Ey und der Bergmönch begeisterten
Bad
Grund, 7. Dez. 09 (Sab) Ein
volles Haus, besser gesagt eine volle Kompressorenhalle, gab den Rahmen
für den Kulturabend auf der Schachtanlage Knesebeck. Zum 10. Mal hintereinander
fand der Abend statt. Im Mittelpunkt des Jubiläumsabends standen die
Gesangvorträge des MGV Badenhausen unter Leitung von Swetlana Gauks
sowie die Erzählungen Harzer Geschichten durch „August Ey", alias
Dr. Buschau und dem „Bergmönch“ alias Andreas Ravens „Harz-Agentur“
Clausthal-Zellerfeld.
„Hausherr“
Richard Laux begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister
Manfred von Daak, Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann, den
Sponsor Karl Picht aus Bad Lauterberg und vor allem die Mitwirkenden des
MGV Badenhausen mit ihrer Dirigentin Swetlana Gauks. Dr. Buschau und Andreas
Ravens.
„Glück-Auf“
war als erstes Lied zu hören. Mit „Zauber der Musik“ wurden die Gäste
in der voll besetzten Kompressorenhalle auf den Abend eingestimmt. So bekannte
und beliebte Chorsätze wie „Ach, ich hab in meinem Herzen“, aus der
Oper „Schwarze Peter“, das russische Volkslied „Wo die Wolga fließt“,
„Die Rose“ und „S’ ist Feieroabend“, um nur einige Lieder zu nennen, ging
waren in dem rund 4-stündigen Programm zu hören.. Natürlich
fehlte der „Hit“ des MGV Badenhausen vom „Bajazzo“ nicht. Immer wieder
klang starker Beifall auf. Der MGV, so die Gäste, begeisterten mit
hoher Singkunst. Ihr schauspielerisches Können zeigten „August Ey“
mit Andreas Ravens, einem „Harzer Gast,“ und in Gestalt des „Bergmönches“.
Beide Harzer Originale rezitierten vorzüglich und verstanden es, die
Gäste in die Welt des 18. Jahrhunderts zu versetzen und Geschichten
aus der Welt der Bergleute und ihrer Familien zu erzählen. Der starke
Beifall zeigte, dass dabei der Geschmack des Publikums getroffen wurde.
    
Fotos:
(Sablotny) Der MGV Badenhausen unter Leitung von Swetlana Gauks, Dr. Buschau
als „August Ey“ und Andreas Ravens als Bergmönch gelang es, die Gäste
10. Kulturabend auf dem Knesebeck angenehm zu unterhalten. vollbesetzte
Kompressorenhalle gab den Rahmen für das Konzert.
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MGV
Badenhausen brillierte auf dem Knesebeck
- Dr. Buschau
und der Bergschüler erzählten aus dem Harz
Bad
Grund, 28. Nov. 08 (Sab) Zum 9. Mal traten die
Männer des Gesangvereins Badenhausen - MGV – am vergangenen Freitag
im Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“, genauer gesagt, in der Kompressorenhalle
auf. Zwar ein ungewöhnlicher Ort für ein Konzert, jedoch gerade
wegen seiner Umgebung inmitten bergbaulicher Relikte und seiner ausgezeichneten
Akustik ein hervorragender Ort. Die etwa 100 Gäste schätzten
das genauso wie in den vergangenen Jahren.
Volker
Sturm, Vorsitzender des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum konnte
unter den Gästen Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann mit
Gattin und den stellv. Bürgermeister Uwe Sommermeyer begrüßen.
Sie
erlebten zusammen mit den anderen Gästen einen Konzerabend, wie er
besser hätte nicht sein können. Vom 1. Vorsitzenden des MGV,
Hartmut Winkelvoß, wurde die neue Chorleiterin Swetlana Gauks vorgestellt.
Wie sich herausstellen sollte, verstand sie es vortrefflich, ihre „Männer“
zu Höchstleistungen zu inspirieren. Und wahrlich, was die 30 Männer
des Chores in ihren drei Auftrittsblöcken hören ließen,
war „Spitze“. Mal ganz still, dann wieder stimmgewaltig, einfühlsam
oder lustig, waren bekannte Chorsätze zu hören. Gesungene Geschichten,
so zum Beispiel das Lied vom Frater Kellermeister, der Abt auf seinen Wein
warten ließ, gehörte dazu.. Auch die, als Zugabe gesungene Erzählung
von dem nicht wegzudenkenden „Bajazzo“ faszinierte als Zugabe und wurde
mit stehendem Beifall belohnt.
Um
nur einige weitere Lieder zu nennen. „Rosemarie“ wurde anfangs gesungen,
um den Sänger zu erhören. Sierra Madre, sie immer vierstimmig
gesungen, beeindruckte. Das flotte Lied „Es klappert die Mühle“, oder
das Lied „von der Traube in die Tonne“ erhielt genau so wie die anderen
Vorträge viel Beifall. „Beeindruckend auch der Chorsatz „Die Rose“.
Einige Weihnachtslieder waren ebenfalls zu hören.
Diejenigen
Gäste, die dem Männerchor schon oftmals hörten, kannten
die Qualität des Chores, die auch unter dem Chorleiterwechsel nicht
nachgelassen hat. Diejenigen Gäste, die das erste Mal dabei waren,
staunten nicht schlecht darüber, welche gesangliche Qualität
der über die Grenze von Badenhausen bekannte Chor hat.
Damit
aber nicht genug. Der Kulturabend wurde nämlich auch durch „August
Ey“, alias Dr. Buschau und Ulf Dreymann als Bergschüler bereichert.
Beide erzählten lebhaft und gekonnt „wahre“ Geschichten aus dem Harz,
so wie sie sich vor etwa 100 Jahren abspielten. Es waren nicht nur gekonnt
und lehrreiche Erzählungen, auch Spaßiges war dabei.
Für
das passende Ambiente, man saß auf Holzbänken, gehörte
auch die „Verpflegung“. Der Förderverein sorgte dafür wie stets
mit Schmalzbrot und Käse.
Im
nächsten Jahr findet ein kleines Jubiläum statt. Zum 10. Mal
wird der MGV den Kulturabend auf dem Knesebeck ausrichten. Dr. Buschau,
der Bergmönch & Co. werden dabei sein. „Hoffentlich alle Gäste
auch“, so der Wunsch von Hartmut Winkelvoß.
Fotos
(Sablotny): Der MGV Badenhausen brillierte beim Kulturabend auf dem Knesebeck,
Dr. Buschau und der Bergschüler erzählten Harzer Geschichten,
Die Gäste erlebten Gesangsdarbietungen der „Extra-Klasse“.
   
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Kulturabend 2007
auf dem Knesebeck ein Veranstaltungs-Highlight
Bad
Grund (kip) Der Kulturabend auf dem Knesebeck
ist aus dem vielseitigen Veranstaltungsprogramm des Bergbaumuseums „Schacht
Knesebeck“ nicht mehr wegzudenken. Der Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum
Bad Grund hatte zu diesem besonderen Abend eingeladen. Vorsitzender Volker
Sturm hieß besonders die Mitwirkenden herzlich willkommen. Sein besonderer
Gruß galt Bürgermeister Manfred von Daak und seinem Stellvertreter
Uwe Sommermeyer sowie dem Förderer Wolfgang Picht und Frau der Firma
„Harzer Grubenlicht“ aus Bad Lauterberg und Frau Pförtner mit Tochter
aus Badenhausen.
Durch
das anschließende Programm führte Vorsitzender Hartmut Winkelvoß
vom MGV Badenhausen, der unter Leitung von Walter Fuchs in drei Liedblöcken
bekannte Lieder zu Gehör brachte. So waren unter anderem die Lieder
„Sonntagsseele, Harzheimat, Die Rose, Santa Maria, Abendchor, Am Brunnen
vor dem Tore und Wieder geht ein Jahr zu Ende zu hören.
Der
bekannte Dipl.-Historiker Dr. Klaus Buschau trat als Harz-Erzähler
„August Ey“ auf. August Ey hat zahlreiche Geschichten der Nachwelt hinterlassen,
die immer wieder Unterhaltungsteil des Kulturabends auf dem Knesebeck sind
und aus dem 19. Jahrhundert stammen. Dieter Zellmann aus Goslar als Hans-Caspar
Brandes erzählte von seinen Harzreisen aus dem 17. Jahrhundert.
Andreas
Ravens berichtete in seinen Vorträgen aus der Welt unter Tage, vom
Hübichenstein, von der Arbeit der Bergleute und letztlich auch vom
segensreichen Wirken des Königs Hübich. Sein Auftritt als Bergmönch
begeisterte das Publikum in besonderer Weise.
Schnell
ging ein unterhaltsamer Abend zu Ende. Bevor jedoch die gewünschte
Zugabe „Bajazzo“ des MGV Badenhausen erklang, dankte Vorsitzender Volker
Sturm Frau Pförtner aus Badenhausen, die die in 40 Jahren von ihrem
verstorbenen Mann zusammengetragene Mineraliensammlung dem Bergbaumuseum
Schacht Knesebeck überlassen hat. Er dankte Frau Pförtner und
ihrer Tochter Ingrid Wachsmuth mit einem Blumenpräsent für diese
Sammlung, die eine echte Bereicherung des Museums ist.
Mit
bewegten Worten machte Frau Pförtner noch einige Ausführungen
zu der umfangreichen Sammlung ihres verstorbenen Mannes.
Mit
dem gemeinsam gesungenen Lied „Ein schöner Tag ward uns beschert“
endete ein besonderer Abend in der Bergstadt Bad Grund.
Der
nächste Kulturabend auf dem Knesebeck wird am 30. November 2008 sein. |
       
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