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Sanierungsarbeiten am Hydro-Turm abgeschlossen

Die im Spätsommer letzten Jahres begonnenen Sanierungsarbeiten am 47 Meter hohen Hydro-Kompressorturm auf dem Gelände des Bergbaumuseums „Schachtanlage Knesebeck“ sind unfallfrei abgeschlossen.

In Anwesenheit des Auftraggebers der Sanierungsarbeiten Vorsitzender Volker Sturm vom Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund, Stadtdirektor Harald Dietzmann und Andreas Brandt von der Samtgemeindeverwaltung Bad Grund, der die Baumaßnahme verwaltungsmäßig betreut, wurden die Arbeiten abgenommen. Sie, Prof. Rainer Hempel und Dipl.-Ing. Petra Simons vom Ing.-Büro für Bauwesen, Tragwerksplanung, Sicherung und Sanierung historischer Bauten. Köln/Braunschweig, nahmen mit den beauftragten Firmen die durchgeführten Sanierungsarbeiten ab. Aus diesem Anlass wurde das Gerüst noch einmal bestiegen, um in schwindelnder Höhe die durchgeführten Arbeiten in Augenschein zu nehmen. Nahezu mängelfrei waren die vorgenommenen Sanierungsarbeiten.

Bei einem gemeinsamen Imbiss in der Kaue des Bergbaumuseums wurden die Planung, Kalkulation und Finanzierung gewürdigt. In Abwesenheit dankte der Stadtdirektor Prof. Roseneck für seine hilfreiche Unterstützung und für seine Hilfe bei Durchsetzung der angestrebten Finanzierung. Ohne seine Unterstützung wäre die Sanierung nicht verwirklicht.
Hilmar Saal, Kreiensen, berichtete, dass rund eine Tonne grau-grüne Farbe auf das Stahlgerüst des Hydro-Kompressorturmes aufgetragen wurde und dass für das Entfernen des Rostes und der alten Farbe rund 30 Tonnen Strahlmittel verwandt wurden. Er und die anderen Firmenvertreter dankten für die angenehme Zusammenarbeit. Es war zwar mit widrigen Witterungsverhältnissen zu kämpfen. Insgesamt gesehen wurde die Maßnahme fristgerecht abgewickelt.

Die Bauleiterin Dipl.-Ing. Petra Simons und Verwaltungsangestellter Andreas Brandt erklärten, dass der Kostenrahmen und damit die Finanzierung nahezu „Euro-genau“ eingehalten wurde. Insgesamt kostete die Sanierung des 47 Meter hohen Hydro-Turmes, der in dieser Bauweise auf der Welt wohl einmalig ist, 300.000 Euro. Sie dankten den beteiligten Firmen sowie Volker Sturm und Horst Draheim vom Förderverein für die angenehme Zusammenarbeit. Nachdem die Arbeiten abgenommen worden sind, wird das Gerüst entfernt und dann wird der Hydro-Turm, auch Zeigefinger Gottes im Volksmund genannt, im neuen Outfit „erstrahlen“.