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Viele Besucher beim „Tag der offenen Tür“ des Magdeburger Stollens

Die Samtgemeindewerke Bad Grund hatten zu einem „Tag der offenen Tür“ der Wassergewinnungsanlage „Magdeburger Stollen“ eingeladen.

Werkleiter Jürgen Beck erläuterte in seiner Begrüßung die nach dem Störfall am 10. November 2007 eingetretenen Investitionen. Kontinuierlich wird das Trinkwasser gemessen und auf seine Leitfähigkeit überprüft und mit einer kurzfristig eingebauten UV-Anlage ständig desinfektioniert. Für den Notfall wird eine Chloranlage vorgehalten und die Daten werden durch Fernübertragung an eine Zentralstelle geliefert. Dies trifft ebenfalls für Störmeldungen bei beispielsweise Stromausfall zu.
Für diese Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Wassergewinnungsanlage Magdeburger Stollen haben die Samtgemeindewerke rund 100.000 Euro investiert.
Werkleiter Jürgen Beck dankte in diesem Zusammenhang Malermeister Felix Römermann, Badenhausen, der das historische Schild der Wassergewinnungsanlage über den Stolleneingang aufwändig in ehrenamtlicher Arbeit restauriert hat. Jetzt ist dieses Schild wieder ein begehrtes Fotoobjekt in der Bergstadt.

Während die Wasserwerker Arthur Sachsalber und Olaf Krügener in kleinen Gruppen die zahlreichen Besucher in die Wassergewinnungsanlage führten, gab Gebietsleiter Dipl.-Ing. Hans-Georg Müller von der Siemens Wallace & Tiermann GmbH ergänzende Hinweise zu UV-Systemen für die Trinkwasseranwendungen und zu der in Bad Grund installierten Anlage. Der Gebietsleiter informierte über die einfache und kostengünstige Installation dieser Anlage und deren ebenso einfache Wartung und lange Lebensdauer.
Detlef Stolle von der Elektrofirma Zufall und Stolle, Eisdorf, zeigte in der Steuerungszentrale, dem Herzstück der Wassergewinnungsanlage am Hübichweg, deren Funktion und Aufgabe, die von Dipl.-Ing. Heinz Halves von den Samtgemeindewerken ergänzt. Er zeigte auch die Wasserverteilung in Bad Grund und in der Samtgemeinde Bad Grund auf.
Mit der Wassergewinnungsanlage Magdeburger Stollen werden die Bergstadt Bad Grund, Windhausen, Gittelde, Teichhütte und Teile von Badenhausen mit frischem Trinkwasser versorgt.

Der Vorsitzende des Werksausschusses Peter Kalla und einige Ratsmitglieder nutzten die Gelegenheit, um vor Ort sich die durchgeführten Investitionen anzusehen und sich von ihrer Wirkungsweise zu überzeugen.
Bei Leckereien vom Grill, kühlen Getränken und Kaffee wurden ergänzende Fragen der wissbegierigen Besucher beantwortet.