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Auffahrung des Verbindungsstollens

Zwischen dem Suchstollen nach Süden und der Ablaufrösche von der ehemaligen Radstube wurde eine Verbindungsstrecke aufgefahren. Diese neue Strecke dient der Erweiterung des musealen Angebotes des Bergbaumuseums am Knesebeckschacht.

Im Oktober 1996 wurde mit der Auffahrung eines Verbindungsstollens (Eichelberger Rampe) begonnen. Dieser Stollen hat einen Querschnitt von 2,5 m x 1,5 m = 3,75 m² , eine Steigung von 27,13% und eine Länge von ca.26 m. Der gesamte Bergeanfall betrug rund 150 m³. Dieser wurde auf dem Knesebeck-Gelände verhaldet. Die Auffahrung erfolgte in einer Tonschiefer/Grauwacke-Wechsellagerung. Das Herstellen der Sprengbohrlöcher erfolgte konventionell mit einem SIG Bohrhammer PLB 28 und entsprechender Bohrstütze. Das Haufwerk wurde per Hand in Schubkarren verladen und zu einer Kippstelle abtransportiert. Die Sprengarbeiten wurden vom zuständigen Sprengingenieur der Dynamit Nobel AG Herrn Dipl. Ing. Horst Rauter überwacht und vom Sprengbevollmächtigten BT Horst Draheim geplant und umgesetzt. Herr Dipl. Ing. Jürgen Meier und Herr Dipl. Ing. Arendt Rühe von der Bergbau Goslar sorgten für den notwendigen Sprengstoff.  Schwerpunkt war kleinkalibriger gelatinöser Gesteinssprengstoff Ammon-Gelit 2 . Die Patronen hatten einen Durchmesser von 25 mm, eine Länge von 180 mm und ein Gewicht von 120 g. Als Zündmittel wurden nichtschlagwettersichere elektrische Langzeitzünder mit 250 ms Verzögerungszeit eingesetzt. Für den/die Einbrüche wurden auch Kurzzeitzünder 20 ms und 30 ms Verzögerungszeit eingesetzt. Für das „Schonende Sprengen“ des Aussenkranzes wurde eine Gesteinssprengschnur verwendet.